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Apple im Fokus der amerikanischen Wettbewerbshüter wg. E-Books-Preisabsprachen
Der amerikanische Hightech-Konzern Apple muss sich wegen behaupteter Kartellabsprachen mit fünf großen Buchverlagen vor Gericht verantworten. Der amerikanische Justizminister wirft dem iPad-Hersteller vor, mit den Großverlagen Preisabsprachen für E-Books getroffen zu haben, die in dem konzerneigenen iTunes-Store angeboten werden.
Die Vereinbarung sieht eine 30%-ige Beteiligung Apples an dem Verkaufspreis jedes digitalen Buches vor. Steigende Verkaufspreise steigern damit auch den Gewinn Apples. Den Kartellwächtern ist insbesondere ein Dorn im Auge, dass die zugrundeliegende Vereinbarung eine Preisbestimmung durch die Verlage, nicht durch die Händler vorsehe. Auch würde der Deal auf andere Anbieter erweitert.
Da es in den USA im Gegensatz zu Deutschland keine Buchpreisbindung gibt, können die Verlage die Preise selbst bestimmen. Der amerikanische Justizminister ist der Überzeugung, dass die Kunden als Folge der Vereinbarung für populäre Titel bereits Millionen Dollar zu viel gezahlt hätten.
Drei Verlage haben sich im Wege eines Vergleichs der gerichtlichen Konfrontation bereits entzogen. Wie der Prozess gegen Apple und die beiden verbliebenen Verlage ausgeht, bleibt abzuwarten.
Auch in der EU sieht sich Apple des Verdachts der Kartellbildung ausgesetzt. Nach Aussage der EU-Kommission seien jedoch Vorschläge für eine frühzeitige Beendigung des Verfahrens unterbreitet worden.
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