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| 04.10.2006 Pfeiffer: Alterseinstufung von Computerspielen häufig fehlerhaft | |
neu: Diese Infos vorlesen Prof. Christian Pfeiffer. Direktor des Kriminologischen Instituts Niedersachsen, hat ein lesenswertes Interview zur Alterseinstufung von Computerspielen durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) gegeben. Pfeiffer kritisiert vehement die derzeitige Alterseinstufung und nennt hierzu zahlreiche Beispiele für - aus einer Sicht - viel zu harmlose Alterseinschätzungen. Wörtlich: "GTA San Andreas, ab 16 eingestuft, gehört bereits unter den zehnjährigen Jungen zu den fünf populärsten Spielen. Da schleicht sich der Spieler zum Beispiel von hinten an eine Frau an und schneidet ihr die Gurgel durch, erschlägt eine andere mit der Schaufel und stampft durch die Blutlache. Und als Höhepunkt des Spiels werden harmlose Fußgänger mit einer Motorsäge getötet. Die Brutalität ist wirklich atemberaubend. „Prey“ oder „Der Pate“, bei dem der Spieler in die Rolle eines Schutzgelderpressers schlüpft, sind zwei andere unglaublich brutale Spiele. Sie sind ab 18 freigegeben, gehören aber nach unserer Einschätzung indiziert, weil die Spieler hier um so stärker belohnt werden, je exzessiver sie Gewalt ausüben." (Quelle: Die Welt v. 03.10.2006). Ego-Shooter gehören schon seit langem zu den rechtlich und vor allem rechtspolitisch umstrittenen Themen im deutschen Jugendschutzrecht. So hat die neue aus CDU/CSU und SPD vor kurzem medienwirksam angekündigt, eine Reform des Jugendschutzrechts anzustreben, wonach "Killerspiele" zukünftig verboten sein sollen, vgl. die Kanzlei-Infos v. 18.11.2005. Die URL dieser Info lautet: http://www.Dr-Bahr.com/news_det_20061004160830.html | |
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