
BGH: Satirisch-spöttische Reklameslogans über Promis sind erlaubt
06.06.08 |Pfiffige Werbeagenturen kreieren gerne Slogans, bei denen Prominente ohne deren Einwilligung auf die Schippe genommen werden. Soweit die Sprüche satirisch-spöttisch sind und Fragen von allgemeinem...
LG Mönchengladbach: Buch darf keine Details über Intimleben enthalten
23.05.08 |Schon seit langem erklärt das BVerfG das Intimleben grundsätzlich für tabu. Dem folgt auch das LG Mönchengladbach und hat den Vertrieb eines Buches in der Form verboten, wenn es in einzelnen Passagen...
LG Hamburg: Verbreiterhaftung der Presse gilt auch für fremde Interviews
22.05.08 |Interviews gehören zum Journalismus wie das Salz in der Suppe. Doch bei falschen Tatsachenbehauptungen des Interviewpartners ist Vorsicht geboten, da dafür auch die Zeitung oder Zeitschrift auf...
OLG Hamburg: "taz"-Werbespots verletzen "BILD"
18.05.08 |Das OLG Hamburg (Urt. v. 11.07.2007 - Az.: 5 U 108/06) hat entschieden, dass die "taz"-Werbespots "taz ist nicht für jeden" rechtswidrig sind.Geklagt hatte der hinter der BILD-Zeitung stehende Axel...
Law-Podcasting.de: Sind Podcasts und Vodcasts rundfunkrechtlich zulassungspflichtig?
15.05.08 |Auf Law-Podcasting.de, dem 1. deutschen Anwalts-Audio-Blog, gibt es heute ein Podcast zum Thema "Sind Podcasts und Vodcasts rundfunkrechtlich zulassungspflichtig? ".Inhalt: Das heutige Thema des...
LG München I: Keine Entschädigung für Heike Makatsch wg. Paparazzi-Fotos
08.05.08 |Nach zwei heute verkündeten Urteilen der 9. Zivilkammer des Landgerichts München I erhält weder die Schauspielerin Heike Makatsch, noch ihr Kind eine Entschädigung für Veröffentlichungen von...
OLG München: Memoaren mit "Jugendsünden" in der Presse rechtfertigen keine Kündigung des Werbevertrages
26.04.08 |Da Prominente nicht selten ein bewegtes Leben hatten, schreiben sie gerne eine Autobiografie und veröffentlichen Auszüge vorab in der Presse. Soweit eine berühmte Persönlichkeit "Jugendsünden"...
KG Berlin: Für Verdacht der Tätigkeit als IM muss Presse hinreichende Beweise haben
23.04.08 |Das Kammergericht verlangt für die Behauptung, eine verstorbene Person habe als „Inoffizielle Mitarbeiterin“ (IM) gearbeitet, mehr als nur die Existenz einer entsprechenden Akte. Da im entschiedenen...