Wie die MediaDailyNews berichten sollen 50% der Clicks mittels "Pay-per-click" (PPC) gefälscht sein.
Bei dem Modell "Pay-per-Click" vermittelt der Affiliate lediglich den Besuch eines Internet-Nutzers. Er platziert dazu auf seiner Webseite Elemente des Merchants, z.B. Graphiken und Texte, die auf dessen Produkte hinweisen, zusammen mit einem Link zur Internetseite des Merchants. Jede Benutzung dieses Links wird nach einer Pauschale (meist 0,05 - 0,15 €) vergütet. Weitere Vergütungsansprüche, z.B. für Vertragsabschlüsse, bestehen nicht.
Nach Auffassung der MediaDailyNews lässt sich der Bereich der gefälschten Clicks, auch Click-Spamming, genannt, in zwei Bereiche unterteilen: Erstens, die Clicks durch die Konkurrenz, damit das tägliche Finanz-Budget des Affiliate bewusst schnell und fehlgeleitet aufgebraucht ist. Oder zweitens, die Clicks durch Affiliates auf ihr eigenen Links, damit sie eine höhere Einnahme erzielen.
Die geschätzte Zahl von 50% stammt vom JupiterResearch Senior Analyst Gary Stein: "I think click fraud is a problem, (...) but one that's being watched. I'd be surprised if, over the enter category, you can say that is anywhere near 50 percent."
Messbare Zahlen hierfür kann er jedoch (leider) nicht vorlegen.
RA Dr. Bahr hat vor kurzem zu dem Problem des Click Spamming einen ausführlichen Aufsatz "Click Spamming: Ein (rechtlich) junges Phänomen" geschrieben. Zudem bietet auf Affiliate & Recht die Kanzlei Dr. Bahr