Deutsche Suchmaschinen-Betreiber vereinbaren Selbstregulierung

27.02.2005

Die bekanntesten deutschen Suchmaschinenanbieter haben unter dem Dach der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) eine eigene Selbstkontrolle initiiert und sich damit in einem ersten anbieterübergreifenden, bundesdeutschen Suchmaschinen-Organ zusammengeschlossen. Zu den Gründungsmitgliedern der Selbstkontrolle gehören AOL Deutschland, Google Inc. mit seinem Angebot www.google.de, LYCOS Europe (mit den Suchen LYCOS Search, Fireball, Hot Bot und der Newssuche Paperball), MSN Deutschland mit der MSN Suche, t-info, T-Online und Yahoo Deutschland.

Wie die FSM in einer Erklärung mitteilt, wird die erste Handlung sein, in Kooperation mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ein eigens hierfür entwickeltes Verfahren umzusetzen, welches sicherstellt, dass Internetadressen (URLs), die von der BPjM auf den Index jugendgefährdender Medien gesetzt wurden, in den Ergebnislisten der Suchmaschinen nicht mehr angezeigt werden.

Mit dieser neuen Selbstregulierung wurde ein Projekt der Bertelsmann-Stiftung aus dem letzten Jahr weitergeführt, vgl. die Kanzlei-Info v. 12.05.2004. Dort ging es vor allem den Bereich eines Verhaltenskodex für Suchmaschinen-Betreiber.