Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Allgemein

Affiliate-Interview mit Espotting

Affiliate.de hat ein interessantes Interview mit dem bekannten deutschen Keyword Advertising-Unternehmen Espotting veröffentlicht.

Espotting ist neben Google AdWords und Overture der dritte größere Platzhirsch auf dem Keyword Advertising-Markt.

Der erste Teil des Interviews beschäftigt sich mit der derzeitigen Marktausrichtung von Espotting und wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Mitbewerbern sind. Dabei geht es auch um die Frage, warum die Freischaltung von Anzeigen bei Espotting bis zu 2 Tagen dauert, während z.B. Google die Werbung schon nach 15 Minuten online ist.

Im zweiten Teil wagt Wolfhart Fröhlich, Country Manager Espotting DE, einen Ausblick in die geschäftliche Zukunft und sieht dabei auch eine Tendenz in Richtung Pay-per-Call:

"Es geht in Richtung Pay-per-Call! Wir haben dieses System übrigens bereits Ende September in den USA gelauncht. Espotting-Kunde kann man zur Zeit nur werden, wenn man ein Gewerbe UND eine Website hat. Beim Pay-per-Call-Modell reicht ein Telefon, eine Website braucht man nicht. Wir haben festgestellt, dass die meisten unserer Kunden primär transaktionsorientiert sind.

Die Versender, Reisebüros usw. wollen online Bestellungen generieren. Viele der kleineren klassischen Dienstleister wie Arzt, Friseur, Anwalt oder Dachdecker nutzen Espotting noch nicht, weil deren potentielle Kunden anrufen anstatt auf eine Website zu gehen und eine e-Mail zu schreiben."


Technisch beschreibt Fröhlich die Funktionsweise wie folgt:

"Genau wie bei den CPC-Anzeigen sucht sich der Pay-per-Call-Kunde Keywords aus, die dann von uns wiederum auf Relevanz überprüft werden. Danach bekommt er von uns eine Anzeige mit einer kostenfreien Telefonnummer - in Deutschland mit der Vorwahl 0800!

Wenn ein suchender User dann z.B. "Reisebüro Zweibrücken" eingibt, sieht er die entsprechende Telefonnummer und ruft dort an. Das "Reisebüro Zweibrücken" hört dann am Telefon "Dieser Anruf wird präsentiert von Espotting". In der Telefonnummer ist eine ID enthalten. Jeder Pay-per-Call-Kunde hat auf diese Weise eine eigene Nummer, die aus unserem Pool kommt."


Ein interessantes Projekt. Mit eine der größten Herausforderungen dürfte die Tatsache sein, dass hier die Werbung medienübergreifend erfolgen muss, vom Internet hin zum Telefon. Ob der Surfer, der bei einer Online-Anzeige herkömmlicherweise gewohnt ist, auf die Webseite des Anbieters zu gelangen und sich vor einer endgültigen Entscheidung weitere Informationen besorgt, sich auch mit einer bloßen Telefonnummer zufrieden gibt, bleibt abzuwarten.

Rechts-News durch­suchen

17. April 2026
Das Gericht weist die Klage gegen die Rabatte in der Penny-App ab, weil keine Benachteiligung älterer oder behinderter Menschen vorliegt.
ganzen Text lesen
17. April 2026
Die Klausel des Streamin-Anbieters, wonach eine Kündigung erst nach Verbrauch des Gutscheinguthabens wirkt, benachteiligt Kunden und ist unwirksam.
ganzen Text lesen
15. April 2026
Die Dienstleistung, rechtswidrige Google-Bewertungen löschen zu lassen, ist eine erlaubnispflichtige Rechtsdienstleistung. Ohne entsprechende…
ganzen Text lesen
13. April 2026
Ein Online-Shop darf für Online-Gutscheine keine zusätzliche Systemgebühr verlangen und muss den Gesamtpreis klar angeben.
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen