Wie Golem berichtet, hat Yahoo vor kurzem eine besondere Suche für lizenzfreie Internet-Inhalte ("Creative Commons") gestartet.
Unter de.creativecommons.org gibt es nähere Informationen zur rechtlichen Ausgestaltung der Nutzungsbedingungen. Und hier gibt es die konkreten Bedingungen zum Ansehen und zum Download.
Das hinter "Creative Common" stehende Prinzip ist es, allen Beteiligten beim weltweiten Austausch und der globalen Nutzung von Texten, Bildern und sonstigen Informationen im Online-Bereich eine gewisse Rechtssicherheit an die Hand zu geben. Dabei erfolgt häufig auch für die kommerzielle Nutzung eine lizenzfreie Rechteeinräumung.
Es bleibt abzuwarten, wie die "Creative Common"-Gemeinde darauf reagiert, wenn viele ihrer Inhalte auf Portalen und Webseiten wiederzufinden sein werden, die - um es vorsichtig auszudrücken - rechtlich zweifelhaft sind. Schon seit längerem ist nämlich im WIKIPEDIA-Bereich derartiges zu beobachten und sorgt dort häufig für Ärger und Frust.
Die rechtliche Situation wird vor allem dann interessant werden, wenn die Ursprungsseiten des Urhebers durch die suchmaschinen-optimierte Verwendung der "Creative Common"-Inhalte nur noch abgeschlagene Plätze bei den Suchmaschinen-Ergebnissen erhalten oder wegen doppeltem Content ganz ausgefiltert werden. Diese Gefahr ist bei den WIKI-Inhalten angesichts der hochrangigen WIKI-Suchmaschinen-Platzierung relativ gering. Dies wird dagegen bei den "Creative Common"-Inhalten, die auf unterschiedlichen Webseiten liegen, unzweifelhaft eine Rolle spielen.