Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Wettbewerbsrecht

OLG Köln: Werbeaussage "Tee mit Zzishh" nicht irreführend

Der Werbeslogan "Tee mit Zzishh" ist nicht irreführend, da der Verbraucher nicht davon ausgeht, frisch aufgebrühten Tee zu erhalten <link http: www.online-und-recht.de urteile werbeslogan-tee-mit-zzishh-fuer-verbraucher-nicht-irrefuehrend-6-u-119-11-oberlandesgericht-koeln-20111118.html _blank external-link-new-window>(OLG Köln, Urt. v. 18.11.2011 - Az.: 6 U 119/11).

Die Beklagte vertrieb Erfrischungstränke und bewarb u.a. ein Produkt mit der Werbeaussage "Tee mit Zzishh". Die Klägerin hielt dies für irreführend, da der Kunde dadurch denke, er erhalte frisch aufgebrühten Tee und keinen Tee-Extrakt.

Die Kölner Richter verneinten einen Wettbewerbsverstoß.

Der durchschnittliche Verbraucher werde nicht davon ausgehen, dass es sich um frischen Tee handle. Vielmehr sei er bereits durch ähnliche Produkte wie "Ice Tea" oder Instantprodukte wie "Nestea Zitronentee" entsprechend gewöhnt. Der Konsument wisse, dass eine Herstellung mit frisch aufgebrühtem Tee eher die Ausnahme darstelle und werde daher nicht überrascht oder in seinen Erwartungen enttäuscht.

Rechts-News durch­suchen

27. Mai 2026
Wer eine Erbpachtwohnung online verkauft, muss Restlaufzeit und Erbbauzins klar im Inserat angeben.
ganzen Text lesen
26. Mai 2026
"Made in Germany" darf nicht auf der Umverpackung eines Desinfektionsmittels stehen, die Angabe der Unternehmenswebseite ist jedoch erlaubt.
ganzen Text lesen
26. Mai 2026
In einem Online-Shop ist eine Countdown-Uhr beim Online-Rabatt ohne spätere Preisänderung nicht zwingend irreführend.
ganzen Text lesen
21. Mai 2026
Wer in einer Google-Anzeige Preise nennt, muss einen Mindestbestellwert direkt angeben, sonst handelt er wettbewerbswidrig.
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen