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ICANN: Bericht zu falschen Whois-Daten

The Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat vor kurzem ihren Bericht über gefälschte Whois-Daten vorgelegt.

Es gibt für das Jahr 2004 insgesamt knapp 32.000 Meldungen über vermeintlich gefälschte Whois-Daten bei Domains. Mehr als die Hälfte betrafen COM-Domains. Auffällig ist dabei, dass der überwiegende Anteil der Meldungen von wenigen Personen gemeldet wurde. So zeigte alleine eine einzige Person über 4.000 Fälle an. Und 1% aller Beteiligten machten etwa 80% der Benachrichtigungen aus.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle (ca. 80%) wurde als Beschwerdegrund Spam angegeben.

Auch in Deutschland ist das Problem der fehlerhaften Domain-Daten zunehmend Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen. So hat erst vor kurzem das OLG Hamburg entschieden, dass die DENIC nicht verpflichtet ist, gegen falsche Whois-Einträge vorzugehen, vgl. die Kanzlei-Info v. 04.03.2005.

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