Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Markenrecht

BPatG: "Bollywood macht glücklich" mangels Unterscheidungskraft als Marke nicht eintragungsfähig

Das BPatG <link http: www.online-und-recht.de urteile bollywood-macht-gluecklich-als-marke-fuer-filme-nicht-eintragbar-27-w-pat-36-09-bundespatentgericht--20090615.html _blank external-link-new-window>(Beschl. v. 15.06.2009 - Az.: 27 W (pat) 36/09) hat entschieden, dass der Slogan "Bollywood macht glücklich" für den Filmbereich mangels Unterscheidungskraft nicht als Marke eintragungsfähig ist.

Es handle sich um eine einfache Werbeaussage, die in allgemein verständlicher Art formuliert sei und die keine besondere Individualität aufweise.

Beim Betrachter werde dadurch die Assoziation geweckt, dass sich die gekennzeichneten Waren thematisch und inhaltlich mit der indischen Filmindustrie beschäftigten. Sie würden in der Wortfolge nur eine werbemäßige Anpreisung sehen, nicht aber einen Herkunftsnachweis auf einen bestimmten Geschäftsbetrieb.

Insofern komme der Wortfolge keine originäre Bedeutung zu, so dass sie nicht als Marke für den Filmbereich eingetragen werden könne.

Rechts-News durch­suchen

23. Juli 2026
Wer künstliche Intelligenz im Firmenamen trägt, verliert den Markenschutz, wenn der Begriff nur das Produkt beschreibt und nicht auf seine Herkunft…
ganzen Text lesen
16. Juni 2026
Google haftet nicht für KI-Übersichten zu Duftzwillingen: Markenrechtliche Ansprüche scheitern an fehlender markenmäßiger Nutzung.
ganzen Text lesen
15. Juni 2026
Die New York Times scheitert vor Gericht: Für das Wort "Wordle" bestehen in Deutschland keine älteren Markenrechte.
ganzen Text lesen
12. Juni 2026
Unberechtigte Patentmeldungen an Online-Plattformen, die zur Sperrung führen, lösen wie eine Schutzrechtsverwarnung Schadensersatz aus.
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen