Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Markenrecht

BPatG: Mangels Unterscheidungskraft "webadvocat" keine Markeneintragung

Für den Bereich der Rechtsberatungsdienstleistung ist die Bezeichnung "webadvocat" als Marke nicht eintragungsfähig, so das BPatG <link http: www.online-und-recht.de urteile kein-markenschutz-fuer-webadvocat-fuer-rechtsberatungsdienstleistung-24-w-pat-57-09-bundespatentgericht--20100622.html _blank external-link-new-window>(Beschl. v. 22.06.2010 - Az.: 24 W (pat) 57/09).

Es handle sich um einen nicht unterscheidungskräftigen Blick.

Unterscheidungskräftig seien Marken immer dann, wenn ein eindeutiger Hinweis auf ein Unternehmen herzustellen sei. Vorliegend gelte dies nicht - zumindest nicht für den Bereich der Rechtsberatungsdienstleistungen. Jeder durchschnittliche Kunde werde den Begriff "webadvocat" mit "Webanwalt" übersetzen.

Hieraus ergebe sich ohne weiteres, dass es sich um einen Jusristen handle, der seine Rechtsberatung auch im Internet anbiete. Ein Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen lasse sich hieraus nicht konstruieren. 

 

Rechts-News durch­suchen

16. April 2026
"Easyprep" bleibt für Bau- und Malerprodukte ohne Markenschutz, weil Kunden den Begriff nur als "einfache Vorbereitung" verstehen.
ganzen Text lesen
31. März 2026
Eine Marke mit erfundener Jahreszahl kann irreführend sein, wenn sie fälschlich Tradition, Prestige und besondere Qualität suggeriert.
ganzen Text lesen
16. März 2026
Es kann verhältnismäßig sein, nachgeahmte, markenverletzende Porsche-Fahrzeuge vollständig vernichten zu müssen.
ganzen Text lesen
09. März 2026
Ein Mitbewerber kann Markenverletzungen eines Konkurrenten nicht über das Wettbewerbsrecht verfolgen, sondern nur der Markeninhaber selbst.
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen