Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Onlinerecht

OLG München: FC Bayern-Hausverbot gegen Mediendienst keine Diskriminierung

Das OLG München <link http: www.online-und-recht.de urteile fc-bayern-kann-hausverbot-gegen-nicht-linearen-online-dienst-aussprechen-u-k-3946-09-oberlandesgericht-muenchen-20100128.html _blank external-link-new-window>(Urt. v. 28.01.2010 - Az.: U (K) 3946/09) hat entschieden, dass der FC Bayern München einen nicht-linearen Online-Dienst von der Pressekonferenz ausschließen und Hausverbot erteilen kann.

Bei dem Kläger handelte es sich um einen Anbieter eines Mediendienstes. Er filmte bei Pressekonferenzen von Fussballligisten mit und stellte das Filmmaterial auf der von ihm betriebenen Webseite unbearbeitet online.

Bei dem Beklagten handelte es sich um den Fussballverein FC Bayern München. Der Sport-Club war nur an einer linearen Filmberichterstattung interessiert. Die nicht-lineare Online-Berichterstattung nahm er dagegen selbst vor. Daher verneinte er eine Akkreditierung des Klägers und erteilte ihm Hausverbot.

Zu Recht wie die Münchener Richter nun entschieden.

Das erteilte Hausverbot sei sachlich begründet und nicht willkürlich. Zudem behandle das Münchener Unternehmen sämtliche Internet-TV-Anbieter gleich, da er allen den Zugang verwehre für diese Form der Berichterstattung.

Rechts-News durch­suchen

20. Oktober 2026
Plattformbetreiber, die den Handel mit manipulierten Spielerkonten ermöglichen und dabei fremde Marken nutzen, haften für Urheberrechts- und…
ganzen Text lesen
19. Oktober 2026
Wer vorab Trinkgeld zahlt, muss es zurückfordern können, wenn die Bestellung bei einem Lieferdienst (hier: Lieferando) nicht ausgeführt wird.
ganzen Text lesen
19. Oktober 2026
§ 19 AGG zählt nicht zu den Verbraucherschutzgesetzen im Sinne des Unterlassungsklagengesetzes.
ganzen Text lesen
15. Oktober 2026
Wer eine Führerscheinausbildung als kostenlos bewirbt, aber anschließend versteckte Kosten auferlegt, wirbt irreführend und begeht einen…
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen