Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Onlinerecht

Bundesregierung: Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie

Die Bundesregierung hat Ende Dezember 2012 einen Gesetzesentwurf <link http: www.bmj.de shareddocs downloads de pdfs _blank external-link-new-window>(PDF-Download)  zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie vorgelegt. Dadurch ergeben sich, wenn diese Fassung so in Kraft treten sollte, teilweise erhebliche Änderungen im Fernabsatzrecht, insbesondere also auch für Online-Shops.

Der Entwurf hat insgesamt 140 Seiten und enthält an zahlreichen Stellen Veränderungen. So gibt es u.a. neue Definitionen eines Verbrauchervertrages (§ 312 BGB-E) und neue Definitionen eines Fernabsatzvertrages (§ 312 b BGB-E). Darüber hinaus bestehen allgemeine Aufklärungspflichten bei Verbraucherverträgen (§ 312 c BGB-E), so muss bei Anrufen der Unternehmer seine Identität und den Grund seines Anrufes preisgeben. Ein Anspruch auf Versandkosten besteht nur bei vorheriger deutlicher Aufklärung. Und zukünftig soll eine Pflicht zu mindestens einer zumutbaren, unentgeltlichen Zahlungsmöglichkeit bestehen.

Geplant ist das Inkrafttreten für den 13. Juni 2014, also in 1,5 Jahren. Bis dahin dürfte der Gesetzesentwurf noch an zahlreichen Stellen verändert und überarbeitet werden.

Rechts-News durch­suchen

30. Oktober 2026
Das Bundesgesundheitsministerium darf sein Onlineportal gesund.bund.de weiter betreiben, obwohl ein privater Verlag Unterlassung forderte.
ganzen Text lesen
29. Oktober 2026
Wer kostenlose ärztliche Beratung im Zusammenhang mit Adipositasbehandlungen bewirbt, verstößt gegen das Heilmittelwerbegesetz.
ganzen Text lesen
29. Oktober 2026
Wer ein Produkt mit hinreichender wettbewerblicher Eigenart – wie beispielsweise Liegestühle – fast identisch nachahmt, muss mit…
ganzen Text lesen
28. Oktober 2026
Wer als Arzt auf YouTube wirbt, muss veraltete TV-Beiträge klar datieren, Vorher-Nachher-Bilder unterlassen und Werbung transparent darstellen.
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen