Kanzlei Dr. Bahr
Navigation
Kategorie: Onlinerecht

BVerfG verbietet in mündlicher Verhandlung das Twittern

In einer <link http: www.bundesverfassungsgericht.de pressemitteilungen bvg12-060 _blank external-link-new-window>aktuellen Pressemitteilung zu einer mündlichen Verhandlung vor dem BVerfG erklärt das Gericht, dass auch das Twittern während der mündlichen Sitzung verboten ist.

Wörtlich heißt es:

"Das Telefonieren, Twittern und sonstige Versenden von Kurznachrichten,  das digitale Abrufen von Daten sowie jegliche Nutzung des Internets im  bzw. aus dem Sitzungssaal sind nicht gestattet.

Alle für diese Zwecke nutzbaren elektronischen Geräte, insbesondere Mobiltelefone,  Laptops und iPads, dürfen im Sitzungssaal nicht verwendet werden. Medienvertretern
kann die Nutzung von Laptops im Offline-Betrieb gestattet werden, soweit sichergestellt ist, dass mit den Geräten weder Ton- und Bildaufnahmen sowie Datenübermittlungen durchgeführt werden."

Es gibt bislang noch keine Gerichtsentscheidung zu der Frage, ob twittern während einer mündlichen Gerichtsverhandlung erlaubt oder verboten ist. In der juristischen Literatur ist diese Frage umstritten. Insofern kommt der aktuellen Pressemitteilung des BVerfG eine nicht unerhebliche praktische Bedeutung zu.

Rechts-News durch­suchen

10. Juli 2026
Wenn ein fremdes Produktfoto mithilfe von KI so stark bearbeitet wird, dass das Originalbild nicht mehr erkennbar ist, erlischt dessen…
ganzen Text lesen
10. Juli 2026
Auch offline gestellte Videos mit urheberrechtswidrigen Inhalten können einen Anspruch auf einstweiligen Rechtsschutz begründen, sofern der…
ganzen Text lesen
09. Juli 2026
Wer als Verlag Inhalte beim Online-Dienst Readly einstellt, haftet auch dort für Urheberrechtsverletzungen, selbst wenn eine frühere…
ganzen Text lesen
09. Juli 2026
Hinweise wie „Stark nachgefragt" und „Überleg nicht zu lange" sind auf Online-Reiseportalen erlaubt, denn sie drängen Nutzer nicht in unzulässiger…
ganzen Text lesen

Rechts-News durchsuchen